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Früh ge­mein­sam den­ken be­deu­tet bes­ser bauen

Ein Gebäude entsteht zweimal: zuerst in der Planung, dann auf der Baustelle. Was, wenn diese beiden Welten zu lange getrennt bleiben? Die integrierte Planung bringt Bauherren, Architekten, Fachplaner und Unternehmer frühzeitig zusammen an einen Tisch – und vermeidet so Planungsschleifen, Kostenkorrekturen und Terminverzögerungen.

Date de publication
01-04-2026

Das Modell der integrierten Planung – auch Design Build genannt – fasst Planung und Ausführung in einem gemeinsamen Prozess zusammen. Es führt Auftraggeber und Auftragnehmer von Anfang an partnerschaftlich durch das gesamte Projekt. Architekten, Fachplaner und ausführende Unternehmen entwickeln Konzepte nicht nacheinander, sondern gleichzeitig – mit dem Ziel, wirtschaftlich optimale Lösungen zu erarbeiten. Markus Rutz, Geschäftsführer Holz- und Modulbau Schweiz bei Blumer Lehmann, bringt es auf den Punkt: «Die Frage muss immer lauten: Was ist das Beste für das Gesamtprojekt?»

Weniger Leerläufe, mehr Verlässlichkeit

Im herkömmlichen Planungsprozess erreicht die Expertise der Bauausführung das Projekt oft erst spät. Änderungen können dann teuer werden. Das Design-Build-Modell dreht diese Logik um: Das Detailwissen der Bauausführung fliesst schon früh in konzeptionelle Entscheide ein – beispielsweise bei der Wahl von Gebäuderaster und Grundrissen, bei Aussenwandaufbauten, Decken- und Dachkonstruktionen, Spannweiten und Steigzonen. «Als Unternehmer denken wir aus Sicht des Bauherrn und haben stets die Produktions- und Montagefreundlichkeit im Blick», sagt Rutz. Für Bauherrschaften bedeutet das: hohe Kostensicherheit und realistische Terminpläne bereits in einem frühen Prozessstadium – und ein Team, das gemeinsam dieselben Ziele verfolgt.

Schon vor dem Spatenstich nachhaltig

Integrierte Planung wirkt sich direkt auf die Nachhaltigkeit eines Projekts aus. Wer Produktions- und Montageabläufe frühzeitig mitdenkt, vermeidet Materialverschnitt und reduziert den Transportaufwand. Besonders im Holzbau, wo Vorfabrikation und Kreislaufwirtschaft fest verankert sind, können Konstruktionen von Anfang an so geplant werden, dass sie sich später einfacher umnutzen oder rückbauen lassen.

Varianten der Zusammenarbeit

Je nach Projekt bringt sich Blumer Lehmann als Totalunternehmer in Gesamtleistungswettbewerben oder als Spezialist in Werkgruppen ein – einem Modell, bei dem die Bauherrschaft den Lead behält und definierte Ausführungspakete vergibt. In beiden Varianten gilt dasselbe Prinzip: Über den eigenen Leistungsbereich hinausdenken, Schnittstellen aktiv koordinieren, Mitverantwortung für das Gesamtergebnis übernehmen. «Es braucht produzierende Unternehmen im Team, die sich von Beginn an einbringen und das Ziel im Auge behalten», fasst Rutz zusammen.

Drei Holzbauten, ein eingespieltes Team

Das Wohnprojekt an der Anna-Heer-Strasse in Zürich zeigt, was integrierte Planung unter Zeitdruck leisten kann. Gefragt waren drei Holzbauten mit 83 Wohnungen – konzipiert, geplant und gebaut in engem Terminrahmen. Im Auftrag von Totalunternehmer Rhomberg Bau AG war Blumer Lehmann früh in das Projekt eingebunden und übernahm den Holzbau des gesamten Komplexes. Ein gemeinsames Projektteam koordinierte von Beginn an alle Aufgaben über die Werkgruppen für Rohbau, Haustechnik, Gebäudehülle und Umgebung. Das Ergebnis waren schlanke Abstimmungsprozesse und ein Projekt, das effizient von der ersten Skizze bis zur Übergabe abgewickelt wurde.

Produktionsgebäude in Lowtech-Holzbauweise

Auch die Zürcher Freilager AG, als Projektentwicklerin und Eigentümerin, setzte beim Bau des neuen Produktionsgebäudes im Embraport auf den Design-Build-Ansatz. Die Landolt + Co AG Totalunternehmung RDN war als Totalunternehmerin für die gesamte Projektrealisierung verantwortlich. Nach einem strukturierten Auswahlverfahren übernahm Blumer Lehmann die Planung und Realisierung des Holzbaus. Es entstand eine kollaborative Partnerschaft zwischen Planern, Ausführenden, Auftraggeber und Nutzern, getragen von konsequenter Kundenzentrierung. Das Resultat ist ein ästhetisches, kostenoptimiertes Gebäude mit hohen Nachhaltigkeitsstandards, das in kurzer Zeit realisiert wurde.