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Wohnhochhäuser II: Wie hoch wächst die Schweiz?
espazium magazin 2026 20
14.00 CHF
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Die zweite Ausgabe zu Wohnhochhäusern widmet sich besonders hohen und dicht bebauten Projekten. Im Fokus stehen das Wohnhochhaus Pilatus in Kriens und das Depot Hard in Zürich. Beide Beispiele zeigen, wie anspruchsvolle Tragwerke, unterschiedliche Nutzungen und städtebauliche Anforderungen miteinander verbunden werden. Neben Architektur und Städtebau beleuchtet das Heft insbesondere die ingenieurbaulichen Herausforderungen und Lösungen hinter den komplexen Gebäudeensembles.
Im Themenfokus:
- Zusammenspiel der Massstäbe – Sophie Marie Piccoli
Der höhere der Zwillingstürme der Pilatus Arena in Kriens misst 113 m. Damit ist er – mit dem höchsten der Three-Point-Towers in Dübendorf – das höchste Wohnhochhaus der Schweiz. Die Autorin unserer Schwesterzeitschrift espazium quaderni wirft einen Blick aus dem Tessin auf die Pilatus Arena. - Zwischen Fluss und Schienen – Matteo Moscatelli
Die Qualität des Depots Hard liegt in der Verbindung scheinbar widersprüchlicher Anforderungen: Das Projekt verbindet hohe Dichte, Wohnqualität, Infrastruktur und Gewerbe auf engem Raum und reagiert zugleich auf das historische Tramdepot und den städtischen Kontext. Morger Partner verschmilzt dafür Block- und Hochhausbauweise zu einem zusammenhängenden Ensemble. - Entkoppelt und geschichtet – Dominik Weiss
Die Anforderungen an die Tragstruktur eines Hochhauses sind vielfältig. Noch höher sind sie bei einem Doppelhochhaus mit Sockel, angrenzend an einen Fluss. Das Bauingenieurbüro Ulaga Weiss gibt Einblick in seine konstruktiven Lösungen für das Depot Hard in Zürich. - Wohnen auf der Rennbahn – Salome Bessenich
Die Geschichte um das Areal der Muttenzer Rennbahn geht in die nächste Runde: Das Siegerprojekt von Salathé Architekten Basel baut auf die Qualitäten der ehemaligen Rennbahnklinik und ergänzt den Bau mit einem neuen Kopf, der viele Wohnungen kompakt aufnimmt und als neue Adresse dient.