The Friendship Centre, Gaibandha, Bangladesh

Buchbesprechung

Hella Schindel Architektur, Redaktorin TEC21

In einem Gelände, das sowohl Erdbeben als auch Überflutungen ausgesetzt ist, entstand mit dem «Friendship Centre» ein Ort, der den ärmsten Bewohnern von Gai­bandha in Bangladesch als Zuflucht und Treffpunkt dient. Die offene Struktur aus eingeschossigen Pavillons, deren begrünte Dächer auf Höhe der umgebenden Flächen liegen, verbindet sich mit der Landschaft. Ein umlaufender Graben markiert die Aussengrenze.

Bei Flut steht das Ensemble unter Wasser, das ungehindert durch die Räume strömen kann. Vor Ort hergestellter Backstein prägt die geometrisch labyrinthartige Gestalt des Baus. Diese wiederum verweist auf die archäologische Fundstätte der ältesten bekannten Bauten Ben­galens, die in rund 60 km Entfer­nung liegen. Kashef Chowhury arbeitet als Architekt in Dhaka – bdie Einflüsse des post­hum fertiggestellten Baus von Louis Kahn eben­dort klingen in seiner Archi­tekturs­prache nach.

Foto­grafien von Hélène Binet und Essays von Kenneth Frampton und Rob ­Wilson sind mit den Plänen zu einem grafischen Kabinettstück gefügt, das den Zauber des Orts aufleuchten lässt.

 

Angaben zur Publikation

Kashef Chowdhury: The Friendship Centre. Gaibandha, Bangladesh. Park Books, Zürich 2016,
116 S., 23 × 28.5 cm, mit 29 Farbabbildungen und 54 s/w-Illustra­tio­nen und Plänen, Hardback;
in engl. Sprache, ISBN 978-3-03860-021-3, 39.– Fr.

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