L-förmiges Schulhaus für Zürich Leutschenbach

Offener Projektwettbewerb

Sachpreisrichter

  • André Odermatt (Vorsteher Hochbaudepartement)
  • Vera Lang Temperli (Kreisschulpflege Glattal)
  • Marcel Handler (Schulamt )
  • René Tschanz (Immobilien Stadt Zürich)
  • Ivan Giarrusso (Immobilien Stadt Zürich)
  • Paul Bauer (Grün Stadt Zürich, Ersatz)

Fachpreisrichter

  • Ursula Müller (Amt für Hochbauten, Vorsitz)
  • Prof. Marcel Meili (Architekt, Zürich)
  • Anne Uhlmann (Architektin, Zürich)
  • Peter Baumgartner (Architekt, Zürich)
  • Adrian Berger (Architekt, Zürich)
  • Lars Ruge (Landschaftsarchitekt, Zürich)
  • Caspar Bresch (Amt für Städtebau, Zürich, Ersatz)

Auslober

Stadt Zürich


Das Areal Thurgauerstrasse in Zürich Leutschenbach stellt mit einer Fläche von rund 65'000 m2 eine der grössten unbebauten Landreserven der Stadt Zürich dar. Es hat damit eine wichtige Funktion in der weiteren Stadtentwicklung und inneren Verdichtung. Auf diesem Areal, das nach den Grundsätzen der 2000-Watt-Gesellschaft entwickelt werden soll, wird ein lebendiger, gut durchmischter Quartierteil mit Gewerbeflächen und etwa 700 gemeinnützigen Wohnungen für rund 1800 Menschen entstehen. Dazu kommen eine Schulanlage und ein Quartierpark. Die entsprechenden öffentlichen Gestaltungspläne lagen von Oktober bis Dezember 2016 auf und werden nach der Bereinigung und der anschliessenden Beratung im Gemeinderat voraussichtlich Ende 2019 in Kraft gesetzt.

Die neue Schulanlage Thurgauerstrasse und der öffentliche Park werden diesen Quartierteil als wichtige Identifikationspunkte prägen. Ausserhalb der Schulzeit werden nebst dem Park auch die auf dem Schulareal geplante Doppelsporthalle sowie die zugehörigen Aussenanlagen der Quartierbevölkerung zur Verfügung stehen. Durch die gemeinsame Planung und Realisierung der Schulanlage und des Quartierparks werden die gewünschten Synergien zwischen Schul- und Quartiernutzungen gewährleistet.

Wettbewerbsaufgabe

Die neue Primarschule Thurgauerstrasse war als Tagesschule mit Verpflegungs- und Aufenthaltsräumen zu konzipieren. Insgesamt soll sie Platz bieten für 18 Schulklassen, zwei Kindergärten, Räume der Musikschule, Werkenräume, eine Bibliothek und einen Mehrzweckraum. Zur Schule gehören zudem eine Doppelsporthalle und Aussenanlagen.

Siegerprojekt

Nach einer anonymen Überarbeitungsphase mit drei der 79 teilnehmenden Teams hat sich das Preisgericht für den Lösungsansatz von Bollhalder Eberle Architektur, Pauli Stricker Landschaftsarchitekten und Borgogno Eggenberger + Partner AG entschieden. Das Team überzeugte mit einem L-förmigen, fein gegliederten, niedrigen Baukörper, der sich gut in die Nachbarschaft einfügt und das Raumprogramm der Schule kinderfreundlich und flexibel für künftige Nutzungen umsetzt.

Ein zukunftsgerichtetes Schulhaus für das Quartier

Der «Lebensraum Schule» hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Mit dem Neubau der Schulanlage Thurgauerstrasse für rund 400 Schülerinnen und Schüler aus dem Einzugsgebiet Leutschenbach ergibt sich eine weitere Gelegenheit, bis 2024 ein modernes und zukunftsgerichtetes Schulhaus nach den Grundsätzen der 2000-Watt-Gesellschaft zu realisieren, das sowohl den aktuellen pädagogischen Anforderungen als auch den baulichen Nachhaltigkeitsvorgaben (Minergie-P-ECO) entspricht.

Rangierte Projekte

1. Rang «Nepomuk»

Bollhalder Eberle Architektur, Zürich

Pauli I Stricker GmbH, Landschaftsarchitekten BSLA, St. Gallen

Borgogno Eggenberger AG, St. Gallen

BS2 AG, Schlieren Wirkungsgrad Ingenieure AG, Rapperswil-Jona

BAKUS Bauphysik & Akustik GmbH, Zürich

Feroplan Engineering AG, Chur/Zürich

2. Rang «Batino»

ARGE 10:8 Architekten mit SQUADRAT Architekten, Zürich

Kuhn Landschaftsarchitekten, Zürich

Dr. Lüchinger+Meyer Bauingenieure AG, Zürich

3. Rang «Verde que te quiero verde»

Liechti Graf Zumsteg Architekten AG, Brugg

David & von Arx Landschaftsarchitektur, Solothurn

Architron GmbH, Zürich

4. Rang «Uhu»

Ralf Figi Architekt ETH SIA, Zürich

mit Samuel Zumsteg, Architekt ETH, Zürich

Meta Landschaftsarchitekten GmbH, Basel

Ferrari Gartmann AG, Chur

Waldhauser Hermann, Münchenstein

5. Rang «Der blaue Reiter»

DAAP ARCHITECTES Sàrl + GONZALO MARTINEZ ARCHITECTURE, Les Acacias-Genf

Studio Mint Sàrl/Marion FESTAL, Chêne-Bougeries

6. Rang «Dublo»

ARGE LYRA & Herzog Architekten, Zürich

ASP Landschaftsarchitekten AG, Zürich

Walt + Galmarini AG, Zürich

7. Rang «Spalier»

Wild Bär Heule Architekten AG, Zürich

Albiez de Tomasi GmbH, Zürich

Balzer Ingenieure GmbH, Winterthur

Loomn architektur visualisierung, Gütersloh (D)

K-Atelier, Zürich

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