Zwischen Rekonstruktion und Interpretation

TEC21 Nr. 37 / 2017

Bauen im Bestand ist ein Abenteuer und ein Wagnis für ­Planer und Eigentümer. Die Geschichte eines Hauses soll sichtbar bleiben, seine Nutzung trotzdem ideal an heutige Lebensvorstellungen angepasst werden. Am Beispiel einer Villa am Genfersee lässt sich nachvollziehen, wie Interventionen so geschickt in den Bestand gefügt wurden, dass sie kaum zu erkennen sind. Zugunsten des historischen Konzepts wird auf zeitgenössischen Komfort verzichtet. Ganz anders der Umgang mit einer Villa in Olten: Hier wurden Schichten abgetragen, die bestehende Grundrissstruktur geöffnet und die Materialsprache des Bestands um starke Farben ergänzt. Dennoch erscheint das Haus von aussen fast unberührt.

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