Andreasturm, Zürich Oerlikon

TEC21 Nr. 9–10 / 2019

An der Bahn zu bauen ist eine besondere Herausforderung. Menschen, die in solchen Gebäuden arbeiten oder gar wohnen sollen, fühlen sich durch Lärm, Erschütterungen oder Körperschall gestört. Um dies zu verhindern, haben die Ingenieure den Andreasturm in Zürich Oerlikon mithilfe einer elastischen Lagerung von seiner Umgebung entkoppelt. Das 22-stöckige Hochhaus wurde gerade fertig­gestellt und liegt äusserst verkehrs­günstig vier Meter neben dem Gleis, mit direktem Zugang zum Bahnhof. In einer Zeit, in der Siedlung und Verkehr zu­nehmend zu koordinieren sind, werden ähnliche baudynamische Fragen die Tragwerksplaner auch weiterhin fordern, um «neues» Bauland urbar zu machen.

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