Mein Haus ist mein Kraftwerk

Editorial

Nina Egger Fachfrau für Gebäudetechnik

Viola John Konstruktion/nachhaltiges Bauen, Redaktorin TEC21

Unter dem Motto «Mein Haus ist mein Kraftwerk» zeigt TEC21 in dieser Ausgabe, wie die dezentrale Energieversorgung von Gebäuden funktionieren kann. Ob ein Bauwerk dabei ausschliesslich sich selbst versorgt oder als Energieknotenpunkt innerhalb eines Arealverbunds andere gleich mitbedient, hängt vom Standort des Bauwerks und der Zielsetzung des Planers ab. Beides ist mit dem aktuellen Stand der Technik und der Nutzung regenerativer Energiequellen möglich. 

Architekten und Ingenieure holten beim Wohnhaus in Brütten ZH das Maximum aus den Systemen heraus, die am Markt erhältlich sind. Sie kombinierten sie in einer Weise, dass das Haus als energieautarker Einzelkämpfer von seiner Umgebung völlig unabhängig ist. Für den Typus eines Mehr­familienhauses gab es das noch nie.

Für die technische Ausrüstung des Active Energy Building in Vaduz, das seine Energie altruistisch mit den angrenzenden Gebäuden teilt, wurden weder Kosten noch Mühen gescheut. In jahre­langer Forschung entwickelte und patentierte das  Planungsteam Innovationen in der Bau- und Energietechnik, die als Ideenpool für zukünftige Nachahmer dienen sollen.

Bei beiden Gebäuden wird ein enormer technischer Aufwand betrieben, und die vermeintlichen Grenzen des Möglichen werden dabei ignoriert. Vielleicht, um Nelson Mandela recht zu geben: «It always seems impossible until it’s done.»
 

Lesen Sie weiter:
––> Ein neuer Weg
––> Egoist
––> Altruist

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