Mehr Präsenz

Das Jubiläumsjahr der SAFFA 58 (vgl. «Zeitzeuginnen gesucht») veranlasst die Netzwerke créatrices.ch und frau und sia gemeinsam die Frage nach der Präsenz der Werke und Persönlichkeiten von Frauen im Berufsfeld der Gestalterinnen aufzugreifen. Der Rückblick auf die Schaffenskraft von Frauen in Architektur- und Ingenieurberufen sowie Kunst- und Kulturproduktion zeigt eine grosse Dynamik, die in die Zukunft weist.

Die öffentliche Präsenz von Frauen bleibt, bei aller errungenen Gleichstellung und zahlenmässigen Aufholjagd, hinter der Realität ihres Einflusses zurück – so die Annahme. Wie gelingt mehr Präsenz? «No more Frauenghetto, bitte» titelte die NZZ im letzten Jahr und die Netzwerke créatrices.ch und frau und sia sind sich einig: eine SAFFA heute zu inszenieren wäre Irrsinn. Was also sind die Formate, die Frauen mehr Präsenz ermöglichen? Die Frage ist virulent. Verschiedene aktuelle Ausstel- lungen, Konferenzen und Forschungen widmen sich ihr und decken das bisher wenig präsente kulturelle Erbe von Gestalterinnen aus vielfältigen Berufsfeldern auf.

Es diskutieren:
Jenny Billeter – Kuratorin Xenix Kino, Zürich
Christina Budde – Kuratorin Deutsches Architektur Museum, Frankfurt
Rahel Marti – Stv. Chefredaktorin Hochparterre, Zürich
Moderiert von Anne Brandl, Leitung Regionalgruppe Zürich, netzwerk frau und sia

Datum: 3. April 2018 19–20.30 Uhr
Ort: Architekturforum Zürich, Brauerstrasse 16, Zürich 
Weitere Infos: www.creatrices.ch, www.frau.sia.ch

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