Wie tex­ti­le Ma­te­ria­lien die Ge­bäu­de­hül­le ve­rän­dern

Data di pubblicazione
11-09-2019

Textilien werden seit jeher im Bau eingesetzt. Gottfried Semper sah darin gar einen Ursprung der Architektur: Er identifizierte das Gewebe oder Gewand als Vorläuferin der Wand. Auch in der zeitgenössischen Architektur prägen Textilien die Gebäudehülle, ob sichtbar als Gestaltungsmittel eingesetzt oder als technische Membrane in der Fassadenkonstruktion verborgen. 

In den letzten Jahrzehnten hat die Materialforschung neue Textilien mit spezifischen Eigenschaften wie Brandschutz, UV-Beständigkeit, Schallschutz, elektrische Leitfähigkeit, etc. entwickelt, die zunehmend als smarte Baustoffe zur Verfügung stehen. Wie nutzen Architektinnen und Architekten die gestalterischen, ökologischen und technischen Möglichkeiten der Textilien? Wie gehen sie mit den Herausforderungen um? Was gilt es aus Sicht der Bauphysik zu beachten, insbesondere in Bezug auf den Brandschutz?

Die ganztägige Veranstaltung für Architekturschaffende findet auf Deutsch und Französisch statt (mit Simultanübersetzung). Sie versammelt namhafte Referentinnen und Referenten aus Architektur, Brandschutz und Bauphysik – unter anderen die Textilexpertin Sylvie Krüger, den Bauingenieur Daniel Torakai vom Büro Werner Sobek, den  Architekten Adrien Besson von group8 oder den Bauphysiker Achim Geissler von der FHNW.

25. September 2019
Zentrum Paul Klee, Bern
Weitere Infos und Programm: www.suisse-skin.ch
Anmeldung bis 17. September 2019 unter event@espazium.ch

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