Re-use: Bau­res­sour­ce Sch­weiz

Data di pubblicazione
13-08-2019

Die grösste Bauressource der Schweiz ist unsere Altbausubstanz. Re-use als Teil einer zukünftig stringenter umgesetzten Kreislaufwirtschaft wird Entwurfsstrategien und den Umgang mit vorhandenen Gebäuden verändern.

Die Veranstaltungsreihe «Re-use und zirkuläres Bauen» startet mit Vorträgen zu zwei schweizweit aktuellen Projekten: Marc Angst/ Barbara Buser vom Baubüro in situ sprechen über den Kopfbau der Halle 118 in Winterthur, eine Aufstockung einer Industrieanlage im Auftrag der Stiftung Abendrot. Dabei kommen möglichst konsequent vorhandene Teile und Materialien aus Rückbauten zum Einsatz. Baubeginn ist voraussichtlich Herbst 2019.

Das zweite Projekt ist die Teilsanierung des AXA-Hauptsitzes in Winterthur, geplant durch MOKA Architekten und ausgeführt von Losinger Marazzi AG. Im Stil eines up-cyclings wurden hier – in viel engerem Rahmen als bei der Halle 118 – verschiedene Materialen wie Marmorplatten oder Massivholz alter Einbauschränke wieder verwertet.

Die zwei Projekte zeigen, wie vielfältig und unterschiedlich Themen und Fragen um die Kreislaufwirtschaft sind: Die Halle 118 ist nach umfassenden Re-use-Grundsätzen konzipiert, beim AXA Gebäude liegt die Umsetzung bei qualitativ hochstehenden Teilen.

Der Kurs richtet sich an alle, die sich für das Thema Kreislaufwirtschaft interessieren. Er ist als Einstieg auf nachfolgende, vertiefende Veranstaltungen des SIA gedacht.  

22. August 2019 | 17 bis 19 Uhr
Winterthur
Weitere Infos und Anmeldung: www.sia.ch

Die nächste Veranstaltung aus dieser Reihe «Bauressource der Schweiz: Zirkuläres Bauen» findet am 21. November 2019 in Zürich statt.

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