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Ges­chäft­shaus He­lix in Cham: ein ans­pruchs­volles Bau­vo­rha­ben

Die hochmoderne Geschäftsüberbauung Helix der Alfred Müller AG in Cham besteht aus vier Gebäuden, die mit ihrer attraktiven Gestaltung und einem ruhigen, begrünten Innenhof überzeugen. Um der von der Zuger axess Architekten AG entworfenen Überbauung die nötige Stabilität zu verleihen, mussten 640 Pfähle in 40 Metern Tiefe in den Untergrund getrieben werden.

Date de publication
09-11-2019

Die Überbauung setzt auf hochwertige Architektur, Aufenthaltsqualität und ein nachhaltiges Energiekonzept: Dazu gehören raumhohe Fenster, Metall- und Glasfassaden sowie grosszügige Terrassen in den Attika-Geschossen sowie Energiepfähle für die Heizung und Kühlung. Zwei der vier Gebäude sind bereits vermietet und werden zurzeit von der AMAG Gruppe bezogen, die anderen sind ab 1. Mai 2020 bezugsbereit.

Gewaltige Kräfte im weichen Untergrund auffangen

Die Überbauung Helix befindet sich in der Industriezone von Zug, in Cham. Dieses Gebiet lag früher unter dem Wasser des Zugersees. Dessen Ablagerungen, die Seekreidesedimente, sind sehr weich und können sich unter dem Einfluss von Vibrationen praktisch verflüssigen.

Diese geologischen Rahmenbedingungen machten Helix daher zu einem anspruchsvollen Bauvorhaben. Oberirdisch umfasste das Projekt vier fünfgeschossige Gebäude mit 23'000 Quadratmeter Nutzfläche. Unter der ganzen Arealfläche liegen zwei als Parkhaus genutzte Untergeschosse. Eine neun Meter tiefe Baugrube mit einer Fläche von fast 90 mal 110 Metern musste dafür ausgehoben werden. 24 Meter lange wasserdichte Spundwände sowie eine innenliegende Grundwasserabsenkung legten die Grube nach dem Baubeginn im April 2017 trocken. Um die gewaltigen Kräfte auf die Spundwände aufzufangen, wurde die Baugrube mit einer horizontalen Spriessung ausgesteift. Für die zusätzliche Abstützung der Baugrube war der Bau einer Spriessplatte aus Beton unter dem Gebäudefundament nötig.

Die grossen Aushubmengen, die spezielle Fassade mit viel Glas und die Integration der Wärme- und Kälteversorgung mit Energiepfählen in der Fundation waren weitere Besonderheiten, die bei der Planung berücksichtigen musste. 

Multidisziplinäre Ingenieurleistungen 

Um diese Komplexität zu meistern, brauchte es bereits bei der Projektierung über einen Allrounder. Die BG Ingenieure und Berater AG zeichnete sich aufgrund ihres multidisziplinären Know-hows nicht nur für die Baugrube und die Fundation verantwortlich, sondern auch für die Ingenieurbereiche Hochbau, Brandschutz, Werkleitungen und Strassenbau sowie die Retention und die Entwässerung – und zwar von der Projektierung über die Ausschreibung bis zur Bauleitung. 

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