Film in der Stadt

Anlässlich des diesjährigen Film­festivals Locarno widmet Archi, die Schwesterzeitschrift von TEC21 für die italienische Schweiz, ihre aktuelle Ausgabe 4/2018 den Beziehungen zwischen Architektur und Film.

Hella Schindel Architektur, Redaktorin TEC21

Unsere Onlineausgabe zum Film­festival in Locarno beruht auf einzelnen ins Deutsche übersetzten Beiträgen aus diesem Heft. Umkreisen, Darstellen und Zerlegen von Raum liegt beiden Küns­ten zugrunde. So sind die poetischen Architekten den struk­turierten Filmemachern stets auf eine be­sondere Weise verbunden, und es gibt viele Arbeiten, die sich mit den Schnittmengen der beiden Genres befassen. Einige dieser Posi­tionen sind hier mit aktuellen Überle­gungen zusammengeführt und nachzulesen.

Begleitend dazu rollt Archi 4/2018 die wechselvolle Geschichte des Filmfestivals Locarno auf und gibt einen Überblick über seine historische Entwicklung. Seit seinen Anfängen in der Nachkriegszeit, als die Projektionen unter den Bäumen des Grand Hotels stattfanden, über Vorführungen in verschiedenen Pro­visorien geeigneter und auch einschränkender Natur bis zum jüngst fertiggestellten Bau ist das Festi­val eng mit den Stadträumen verbunden.

Der Palazzo del Cinema von Alejandro Zaera-Polo Architekten, London, bietet dem Festival die ­lang­ ersehnte wetter­feste Unterkunft. Die umstrittenen Begleit­umstände des Wettbewerbs, aus dem das Projekt 2012 hervorging, haben eine Debatte angefacht, bei der sich bis heute die Geister scheiden. In einem Kommentar erläutert Paolo Fumagalli, Architekt und Kenner des ­Tessins, die seiner Meinung nach verpassten Chancen für die Stadt­entwicklung Locarnos.

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