FAS Bauen im Klimawandel

Der Klimawandel wird dazu führen, dass Gebäude in der Schweiz im Winter weniger geheizt, im Sommer hingegen stärker gekühlt werden müssen. Eine Forschungsarbeit am Institut für Gebäudetechnik und Energie der Hochschule Luzern zeigt auf, mit welchen Temperaturen wir in Wohnbauten künftig rechnen müssen und wie sich die Hitze in den Räumen möglichst klimaschonend reduzieren lässt. Zentral ist die sorgfältige Gebäudeplanung: Mit optimalem Sonnenschutz und genügender Nachtauskühlung sind behagliche Innenraumtemperaturen auch ohne Klimaanlage erreichbar. Schlüsselfaktoren sind der Fensteranteil, die Verschat- tung und die Aktivierung von Gebäudemasse.

Architekten und Fachplaner sind auf jeden Fall gefordert: Sie müssen Fensterfronten richtig konzipieren und Beschattungssysteme von Anfang an in die Planung einbeziehen und einen Neubau vielleicht sogar anders ausrichten. Der Kurs schafft fundierte Kenntnisse über Klimaprognosen für die Schweiz und vermittelt adäquate Massnahmen für das Bauen im Klimawandel. Studienprogramm: 1 Tag Klimastudie, 3 Tage thermische Bauphysik, 1 Tag Simulation von Varianten im Seminar.

Zielpublikum: Ausführende Architekten und Fachplaner sowie Immobilienverwalter und Personen aus der öffentlichen Bauverwaltung

Weitere Infos und Anmeldung: www.hslu.ch/de-ch/technik-architektur/weiterbildung

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