Rem Koolhaas: Elements of Architecture

Buchbesprechung

Das Buch beruht auf Koolhaas’ Konzept der Architekturbiennale 2014 in Venedig (vgl. «Architekturbiennale 2014: Fundamentals»). Wie die Ausstellung ist auch das Buch unterteilt in die ­Kapitel Boden, Wand, Decke, Dach, Tür, Fenster, Fassade, Balkon, Korridor, Feuerstelle, Toilette, Treppe, Rolltreppe, Lift und Rampe und ­basiert auf einer Untersuchung der Harvard Graduate School of Architecture und weiterer Partner.

Es beginnt ohne Heranführung an das Thema, dafür illustrieren viele Bilder und Textfragmente die Geschichte, die Technik, aber auch die aktuelle Relevanz der einzelnen Komponenten. Die schiere Masse der Informationen ist eine Herausforderung – eine leichte ­Bettlektüre ist das Kompendium nicht. Es gleicht eher einer Art neuer Bibel, die während der Beschäftigung im Berufsalltag als Inspirationsquelle herangezogen werden kann. Rem Koolhaas hat die Arbeit mit diesen Themen einige Aha-Erlebnisse beschert: «Ich war schockiert, wie wenig ich etwa über die Geschichte der Tür wusste, ­obwohl ich ein relativ kultivierter und an der Geschichte interessierter Architekt bin. Wir haben die Komplexität der Gegenwart und die der Vergangenheit entdeckt.»

Angaben zur Publikation

Irma Boom (Hrsg.): Rem Koolhaas. Elements of Architecture. Taschen, Köln 2018. 2528 Seiten, Hardcover, Englisch, 20 × 25.5 cm, ISBN 978-3-8365-5614-9, Fr. 135.–

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