Egon Elsässer Bauindustrie

Die Elsässer Betonbauteile GmbH&Co.KG mit Sitz im deutschen Geisingen, etwa 30 km von Schaffhausen entfernt, produziert seit 1972 Fertigteile. Das Produktsortiment umfasst Elementdecken, Doppelwände und Thermowände, sowie gerade Treppenläufe und Sonderelemente, die «just in time» nach individuellen Planungsvorgaben ausschiesslich projektbezogen zur Baustelle geliefert werden. Der Exportanteil in die Schweiz wurde seit 1985 kontinuierlich erhöht und beträgt inzwischen über 40 Prozent.

Als unabhängiges Familienunternehmen mit über 160 Beschäftigten legen wir grössten Wert auf Qualität und Termintreue.
Nach mehreren Investitionen in hochmoderne Anlagentechnik wurde 2006 eine weitere Multifunktionsanlage für grossformatige Elemente in Betrieb genommen, so dass seitdem eine hohe Produktionskapazität zur Verfügung steht.
Mit der Integration einer sehr leistungsfähigen Mattenschweissanlage, die zwei Produktionsanlagen versorgt, einerseits die bestehende Elementdeckenfertigung , sowie die Doppelwandanlage und der zugehörigen komplexen Steuerungstechnik, hat Elsässer im Frühjahr 2012 nochmals in modernste Produktionstechnologie investiert. Darüber hinaus wurde 2017 eine neue Betonmischanlage in Betrieb genommen.

Der bereits seit langem notwendige Neubau eines Verwaltungsgebäudes ist mit dem Spatenstich im Sommer 2013 in Angriff genommen worden.
Um eine energieeffiziente Gebäudehülle zu erstellen wurde das Bauprojekt mit vorfabrizierten Thermowandelementen realisiert. Diese vorfabrizierten Elemente werden anhand des jeweils erforderlichen u-Wertes für das Bauteil mit einer innenliegenden Isolation in unterschiedlichen Dicken hergestellt.
Auf 2450 qm Fläche sind über 60 attraktive Arbeitsplätze entstanden, die in den Genuss des hochwertigen Komforts der Passivhausbauweise kommen.
Der kompakte Baukörper weist einen Heizenergiebedarf von max. 15 KWh/m2 a auf.
Die noch aufzubringende Restenergie wird durch einen Nahwärmeanschluss an das Produktionsgebäude gewonnen und auf eine seperate Heizanlage konnte verzichtet werden.

Hervorzuheben ist dabei insbesondere die Ausführung der vorfabrizierten Deckenelemente, die schon werkseitig mit Heiz-und Kühlleitungen versehen wurden. Mit diesem Deckensystem wird eine hochleistungsfähige oberflächennahe Betonkernaktivierung realisiert, welche gegenüber herkömmlichen Bauweisen eine deutlich höhere Leistung und wesentlich kürzere Reaktionszeiten erreicht, was wiederum eine merklich verbesserte Regelmöglichkeit für die Innenräume bietet. Somit schafft man es auf zusätzliche Heizflächen in den Räumen zu verzichten und trotzdem optimale und individuelle Raumtemperaturen zu ermöglichen.
Beste sommerliche Temperaturverhältnisse werden erreicht über eine sommerliche Kühlung mittels einem Grundwasserbrunnen auf dem eigenen Grundstück. Damit wird primärenergetisch eine optimale Situation geschaffen und die durch den Passivhausstandard nur noch geringe erforderliche Energiemenge auch im Bereich Kühlung passiv, regenerativ und umweltschonend gewonnen.
Die eingebaute kontrollierte Lüftungsanlage mit effizienter Wärmerückgewinnung von über 85 % genügt höchsten Ansprüchen. Über den hauseigenen Grundwasserbrunnen besteht bei der Zuluft die Möglichkeit der sommerlichen Kühlung.
Das Bürogebäude ist als Nullemissionsgebäude geplant und konzipiert und in dieser innovativen Bauweise mit vorfabrizierten Betonbauteilen wegweisend. Als Kompensation zur Deckung der geringen Energiemengen ist eine Photovoltaikanlage auf dem Flachdach installiert, um die Energie wieder erzeugen, die zum Betrieb des Gebäudes erforderlich ist.

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