Der SIA am Landschaftskongress

Das «Positionspapier Landschaft» und die Möglichkeiten seiner zukünftigen Entwicklung präsentierte der SIA einem breiten Publikum am neu geschaffenen Landschaftskongress.

Evelyn Coleman Brantschen BGU-Präsidentin

Die Berufsgruppe Umwelt (BGU) des SIA treibt derzeit die Umsetzung des «Posi­tionspapiers Landschaft» des SIA voran, das im April 2017 an der Delegiertenversammlung verabschiedet wurde. Ein erster Schritt besteht darin, das Positionspapier einem breiteren Publikum bekannt zu machen.

Bau – Kultur – Landschaft

Es lag deshalb nah, dass sich der SIA an der Trägerschaft des ersten Schweizer Landschaftskongresses, der am 23. und 24. August 2018 in Luzern stattfand, beteiligte und die Gelegenheit nutzte, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Haltung des SIA zu präsentieren.

Die erste Durchführung des neuen Kongresses war erfolgreich: Rund 400 Fachpersonen fanden den Weg nach Luzern, um am vielfältigen Programm teilzunehmen. Unter dem Titel «Bau – Kultur – Landschaft» betonte der SIA die Bedeutung einer gelebten Baukultur in der Landschaft und positionierte sich damit in der laufenden Debatte rund um das Bauen ausserhalb der Bauzone.

Haltung schärfen

Die Teilnahme am Landschaftskongress reiht sich in eine Serie von Hearings ein, die der SIA zurzeit mit diversen Akteuren aus dem Bereich Landschaft und Bauen ausserhalb der Bauzone führt. Mit diesen Hearings sollen die Haltung des SIA zur Thematik geschärft und die Grundlage für mögliche Aktivitäten gesetzt werden. Begleitet werden diese von einer Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern der Geschäfts­stelle, der Berufsgruppe Umwelt und der Arbeitsgruppe Raumplanung der Berufsgruppe Architektur. Als quasi «internes Hearing» wird die Thematik an der kommenden Konferenz der Berufsgruppen und Sektionen aufgenommen, die unter Leitung der BGU am 26. Oktober 2018 in Luzern stattfindet.
 

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