On­line-Sym­po­si­um «Kir­chen­um­nut­zung»

Viele Kirchengebäude in Europa können heute von den kirchlichen Institutionen nicht mehr betrieben und unterhalten werden. Soll man sie verkaufen, abreissen, umnutzen? Die Fragen sind komplex, die Lösungen anspruchsvoll. Das Herrenhäuser Symposium zu diesem vielschichtigen Thema findet vom 15. bis 17. Februar 2021 als digitale Veranstaltung statt.

Publikationsdatum
10-02-2021

Was soll mit den vielen untergenutzten Kirchengebäuden und Klöstern in Zukunft geschehen? Dies treibt nicht nur die Gemeinden, Diözesen und Landeskirchen um. Es ist ein Thema, das auch die Öffentlichkeit beschäftigt, sind Kirchen doch Zeugnisse des kulturellen Erbes. Sie prägen das Bild von Städten und Dörfern. Welche Lösungen bieten sich an, um den Gebäuden eine sinnvolle Zukunft zu geben? Sollen sie Wohnraum für Familien oder Studierende bieten oder etwa als Eventlocations oder Kletterhallen genutzt werden?

Das Herrenhäuser Symposium «Kirchenumnutzung. Neue Perspektiven im europäischen Vergleich» führt Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Disziplinen zusammen, die das Thema im internationalen Vergleich diskutieren. Dabei werden Fragen gestellt wie: Was sagen Theologinnen und Theologen zur Profanierung eines Sakralraums? Welche Kriterien sind für Architektinnen und Denkmalpfleger wichtig? Welche besonderen Konzepte gibt es für Kirchengebäude im ländlichen Raum?

Im Rahmen der Tagung findet am 16. Februar, 19 Uhr, ausserdem das öffentliche Herrenhäuser Gespräch «Vom Gotteshaus zur Sparkasse? Kirchenumnutzung in Deutschland» als Livestream statt. Hierfür ist keine Anmeldung nötig.

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung notwendig. Vor Veranstaltungsbeginn erhalten Sie ein Login zur Tagungsplattform, die den Zugang zu allen Programmpunkten erlaubt.

 

Hier gehts zum Programm.

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