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Vor­tei­le ei­ner in­te­grier­ten So­lar­lö­sung

776 Photovoltaikpanels auf den Dächern des Areals «Côté Parc» in Genf bilden die Grundlage für eine integrierte Solarlösung mit Wärmepumpen, Ladestationen für Elektroautos und eigenem Arealstromnetz.

Publikationsdatum
23-06-2022

Wärme, Kälte und Strom aus einer Hand

Ziel des Projekts «Côté Parc» ist, ein nachhaltiges Quartier für unterschiedliche Nutzungen zu kreieren. Über ein Contracting-Modell mit einer Laufzeit von 40 Jahren plant, finanziert, realisiert und betreibt ewz die Energieinfrastruktur und -dienstleistungen für «Côté Parc». Dazu gehören die Versorgung mit Wärme, Kälte und Strom sowie auch die Elektromobilität, die Photovoltaikanlagen und der Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) inklusive individueller Stromabrechnungen zuhanden der Mietenden.

Fernwärme und Anergie

Um das Areal mit Energie zu versorgen, wird ewz verschiedene Netze betreiben: ein Wärme-, ein Anergie- und ein Stromnetz. Kern des Systems ist die Energiezentrale mit einer Gesamtleistung von etwa 600 Kilowatt. Sie versorgt über Erdsonden-Wärmepumpen das Fernwärmenetz mit der benötigten thermischen Energie für die Beheizung der Gebäude auf dem Areal.

Neben dem Fernwärmenetz entsteht ein separates Anergienetz (Kältenetz). Es erschliesst die Unterstationen bei den einzelnen Gebäuden. «Die Wärmepumpen, die in der Energiezentrale die Fernwärme bereitstellen, sind Niedertemperatur-Wärmepumpen und wären dafür nicht geeignet», erläutert die zuständige ewz-Projektleiterin Catherine Martin-Robert. Im Sommer sind die Niedertemperatur-Wärmepumpen in der Energiezentrale und das Fernwärmenetz nicht in Betrieb. Die Hochtemperatur-Wärmepumpen in den Unterstationen sind ganzjährig im Einsatz, als Quelle nutzen sie das Anergienetz, die Abwärme aus den Lüftungsanlagen sowie die Aussenluft. Das Anergienetz hat eine weitere Funktion: Es stellt in den Sommermonaten die Kälteenergie für das Freecooling zur Verfügung.

Zwei Erdsondenfelder

Die Energie für die Wärme- und Kälteversorgung des Areals stammt aus insgesamt 41 Erdsonden in einer Tiefe von jeweils 250 oder 300 Metern. «Ein intensives Monitoring kontrolliert die Temperatur der Erdsonden permanent und passt sie bei Bedarf an», erklärt Martin-Robert. «Über einen Rückkühler können wir die Wärme aus der Aussenluft in den Sonden speichern, was vor allem in der Übergangszeit und im Sommer möglich ist. Im Winter können wir diese Wärme wieder nutzen».

Die Sonden lassen sich in ein inneres und ein äusseres Feld unterteilen. Die zwei Felder unterscheiden sich durch ihr Temperaturniveau: Das innere ist etwas kühler als das äussere. Dies weil ewz das neu entstehende Hotel auf dem Areal mit «garantierter Kälte» versorgen wird. Dazu darf die Temperatur im inneren Erdsondenfeld 13 Grad Celsius nicht übersteigen. Das äussere Feld wird auf einer höheren Temperatur betrieben. Beide Felder liefern im Winter die Wärmeenergie für die Beheizung der vier Wohn-, Büro- und Dienstleistungsgebäude.

Viel Photovoltaik

Nicht nur die Wärme- und die Kälteversorgung von «Coté Parc» sind weitgehend erneuerbar, dies gilt auch die Versorgung mit Elektrizität. Dafür sorgen 776 Photovoltaikpanels mit einer Fläche von total 1’300 Quadratmetern auf den Dächern. Mit einer installierten Leistung von rund 290 kWp werden sie jährlich etwa 275’000 kWh Strom produzieren, was ungefähr einem Viertel des Strombedarfs des Areals entspricht. Um die Anlage möglichst wirtschaftlich betreiben und den Nutzenden den Solarstrom kostengünstig anbieten zu können, hat die Eigentümerschaft gemeinsam mit ewz einen «Zusammenschluss zum Eigenverbrauch» (ZEV) gegründet. Dieser umfasst alle Verbraucher auf dem Areal. Zwei von ewz gebaute Trafos und das Arealnetz werden einerseits den Zugang zum öffentlichen Stromnetz bilden und andererseits als Zentrale für den selbst hergestellten Sonnenstrom dienen.

Alle Wohn-, Büro- und Gewerbeeinheiten erhalten einen Stromzähler von ewz. Auch die Abrechnung der bezogenen Elektrizität übernimmt ewz. Darin ist detailliert ersichtlich, wie viel Solarstrom verbraucht und wie viel Strom aus dem öffentlichen Netz bezogen wurde. Den vor Ort produzierten Solarstrom bietet ewz zu einem Preis an, der rund ein Drittel günstiger ist als der normale Netztarif. Auch den Netzstrom wird ewz zu einem tieferen Preis verrechnen als der lokale Stromanbieter. In diesen Preisen sind die Kosten für die arealeigene Strominfrastruktur (Photovoltaik, Trafo, Leitungen) enthalten. Die Nutzenden profitieren also finanziell stark von der selbst generierten Solarenergie und der Komplettlösung.

Zukunftsfähige Ladeinfrastruktur

Ein wichtiger Bestandteil der umfassenden Energielösung ist auch die Elektromobilität. In einem ersten Schritt sollen 20 Parkplätze mit einer dynamischen Ladestation ausgerüstet werden, damit die Besitzerinnen und Besitzer eines Elektroautos zu Hause ihr Fahrzeug aufladen können. Die Ladeinfrastruktur verfügt über ein Lastmanagementsystem, das die Verbräuche der Ladestationen mit denen der Gebäude koordiniert. Über die App können die Nutzenden jederzeit sehen, wie viel Strom sie schon für das Aufladen verbraucht haben und wie viel dieser kostet. Die komfortable Ladelösung von ewz trägt damit zur weiteren Verbreitung der Elektromobilität bei und macht das Projekt «Côté Parc» auch in punkto Mobilität nachhaltiger.

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