Bau­haus 100: Schwei­zer As­pek­te

Publikationsdatum
26-11-2019

1919 wurde das Bauhaus von Walter Gropius in Weimar gegründet. In den knapp 14 Jahren seines Bestehens hat das Bauhaus das gestalterische und künstlerische Denken und Schaffen weltweit revolutioniert.

Die Ausstellung widmet sich den Laubenganghäusern in Dessau, die Teil einer grösseren Planung zur Erweiterung der Siedlung Dessau-Törten waren und eine Arbeit der Bauabteilung am Bauhaus unter Hannes Meyer war. Andreas Buss erläutert die Bedeutung der Laubenganghäuser im Werk von Hannes Meyer und gibt einen Einblick in die Dessauer Bauhauszeit.

An der Vernissage vom 28. November stellt Monika Markgraf das umfangreiche Bauforschungsarchiv der Stiftung Bauhaus Dessau vor. Zum Bestand gehören rund 2‘500 Exponate wie Putzfragmente, Farbproben, Armaturen, Beschläge oder Badzubehör, die nachzeichnen wie mit Stahl, Glas und Beton eine neue, schnörkellose Architektur entstanden ist. Diverse Originalbauteile der Laubenganghäuser, die 2017 von der Unesco in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurden, werden an der Ausstellung gezeigt.

Die intensive Wechselwirkung zwischen der Bauhausbewegung und der Schweizer Architektur zeigt Ruggero Tropeano anhand des Werks des Zürcher Architekten und Bauhausschülers Hans Fischli auf.

29. November 2019 bis 8. Januar 2020
Baumuster-Centrale Zürich
www.baumuster.ch

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