Auf dem Weg zu ei­ner di­gi­ta­len Bau­kul­tur

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Der Bund Schweizer Architekten BSA und die Schweizerische Zentralstelle für Baurationalisierung CRB organisieren eine gemeinsame Tagung zum Thema der Digitalisierung im Bauwesen.

Publikationsdatum
22-08-2019

Die Digitalisierung ist eine gesellschaftliche und politische Realität, die unterschiedlichste Formen annimmt und alle Lebensbereiche erfasst. Auch die Disziplin der Architektur ist dadurch seit den 1980er-Jahren in einem tief greifenden und andaurenden Wandel begriffen.

Oft wird die digitale Umwälzung als technisches Phänomen verstanden, bei dem es um die Vereinfachung und Beschleunigung von Prozessen, um die Messbarkeit und um das Handling und die Verknüpfung grosser Datenmengen geht. Sie erlaubt es uns jedoch auch, über Räume nachzudenken, die wir uns sonst gar nicht vorstellen könnten, experimentelle Materialien zu entwickeln und Bauteile zu produzieren, die es zuvor nicht gab.

Darüber verändert die Digitalisierung die Art und Weise, wie alle an einem Projekt Beteiligten miteinander kommunizieren. Das bleibt nicht ohne Folgen für die Rolle der Architektin, des Architekten in unserer Gesellschaft: Sie wird vielfältiger und komplexer – und anspruchsvoller.

22. November 2019, 9.30–17 Uhr
NEST auf dem EMPA-Campus in Dübendorf
Keynote: Prof. Matthias Kohler (ETH Zürich); Case studies: Gilles Retsin (Architect, London), Jason Frantzen (Herzog & de Meuron); Session Digital in der Schweizer Praxis kuratiert von Prof. Christina Schumacher (FHNW); Session Bildung, Industrie, Wettbewerb, Recht kuratiert von Ludovica Molo und Caspar Schärer, präsentiert von Elias Baumgarten, Chefredaktor swiss-architects.com

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