Building-Award juriert

Dieses Jahr wird erstmals der Building-Award für herausragende Ingenieurwerke verliehen. Am 9. April fand die Jurierung der rund vierzig eingereichten Projekte statt. Die Qualität der Arbeiten ist erfreulich hoch – auf die Preisverleihung vom 18. Juni 2015 darf man gespannt sein!

Judit Solt Fachjournalistin BR, Chefredaktorin TEC21

Ingenieurinnen und Ingenieure leisten einen entscheidenden Beitrag zur Schweizer Baukultur, doch gewürdigt werden sie dafür nur selten. Im Hochbau ist die Tragkonstruktion nach der Fertigstellung des Gebäudes nicht immer sichtbar, die Wahrnehmung erfolgt über die Architektur. Beim Tiefbau nimmt die breite Öffentlichkeit die Ingenieurleistung als selbstverständlich hin. Der Ingenieurberuf ist deshalb wenig bekannt, und entsprechend schwierig gestaltet sich auch die Nachwuchsförderung.

Hier setzt der Building-Award an: Er zeichnet Ingenieurwerke aus sieben Kategorien aus. Bewertet wurden die Arbeiten am 9. April von einer hochkarätigen, interdisziplinär zusammengesetzten Jury von Baufachleuten, in der auch TEC21 vertreten ist. Die rund vierzig eingereichten Projekte verteilen sich auf die Bereiche Hochbau, Grund-, Tief- und Infrastrukturbau, Industrie, Energie, Engeneering und Gebäudetechnik, Young Professionals sowie Schulen.

Obwohl der Preis 2015 zum ersten Mal vergeben wird, waren die Eingaben von beeindrucken hoher Qualität. Die feierliche Preisverleihung vom 18. Juni im KKL Luzern verspricht viel Spannung, einige Überraschungen und manche Entdeckung.

Trägerin des Awards ist die Stiftung «bilding – Schweizerische Stiftung zur Förderung des Ingenieurnachwuchses im Bauwesen». Zu den Trägerverbänden gehören die Schweizerische Vereinigung Beratender Ingenieurunternehmungen usic, der Fachverband infra und der Schweizerische Baumeisterverband SBV. Zuden unterstützen zahlreiche Gönner aus Bildung und Industrie die Stiftung.

Weitere Informationen und Anmeldungen unter: www.building-award.ch

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