Baugrube Franklinturm, Oerlikon

Bachelorthesis Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (zhaw)

In Zürich ist der 80 m hohe Franklinturm geplant. Nicolas Leimbacher arbeitet für die etwa 1900 m2 grosse Baugrube einen Baugrubenabschluss für zwei Untergeschosse aus. Die sehr beengten Platzverhältnisse, ein hoher Grundwasserstand und die benachbarten Nutzungen – direkt im Anschluss liegen die Gleise des Bahnhofs Oerlikon, das Bahnhofsgebäude und eine vielbefahrene Strasse – machen dies zu einer sehr komplexen Aufgabe mit entsprechend grossem Arbeitsumfang. Leimbacher erkennt die zahlreichen Randbedingungen und damit einhergehende Probleme richtig und stellt mög­liche Lösungen in einem Variantenstudium vor. Als Bestvariante wählt er nachvollziehbar eine überschnittene Bohrpfahlwand mit vorgespannten Ankern. Auch die Fundation des Krans für den Turmbau wird von ihm bearbeitet. Die Berechnungsergebnisse der Ankerkräfte und die Resultate der Erddrücke plausibilisiert er ingenieurmässig anhand sorgfältig angestellter Handrechnungen.

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Nicolas Michael Leimbacher

Betreuer Dr. Michael Stockmeyer, Dipl. Natw. ETH
Experte M. Rutz
Disziplin Geotechnik

 

 

 

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