Fünf Schweizer Büros prämiert

Die Gewinner des American Architecture Prize 2017

Der alljährlich, privat organisierte amerikanische Architekturwettbewerb kürt Projekte aus aller Welt, die als herausragende, kreative und innovative Beispiele für die Architektur, Innenarchitektur und Landschaftsarchitektur gelten können.

Paul Knüsel Umwelt/Energie, stv. Chefredaktor TEC21

Zu den diesjährigen Gewinnern des amerikanischen Architekturpreises gehören fünf Architektur- und Ingenieurbüros aus der Schweiz. Prämiert werden die Erweiterung des Kunstmuseums Basel (2016) von Christ & Gantenbein (vgl. TEC21 33–34/2016: Kunstmuseen, erweitert), die bewegliche Brücke an der Genfer Seepromenade (2016) von Ingeni, ein Forschungs- und Erlebniszentrum in Schöningen (D, 2013) von Holzer Kobler Architekturen, ein Bürohochhaus in Vancouver (CDN, 2017) von Harry Gugger Studios sowie die Villa Tannay (2012) von Lrs Architectes aus Genf.

Die Hauptgewinner in den einzelnen Kategorien sind derweil das Hengqin International Financial Center von Aedas in Hongkong (Architectural Design), The Attic von Neri&hu Design and Research Office in Schanghai sowie der Stadtpark «Barangaroo Reserve» in Sydney von PWP Landscape Architecture (Landscape Design).

Die Jury des amerikanischen Architekturpreises besteht aus 36 Architekten, Kuratoren, Journalisten und Designern, die in Amerika, Asien, Afrika und Europa tätig sind. Darunter sind bekannte Grössen wie Peggy Deamer, Architekturprofessorin an der Yale University, Troy C. Therrien, Kurator der Guggenheim Foundation, Ben Van Berkel, UNStudio Rottderdam oder Elisa Burnazzi, Burnazzi Feltrin Architects.

Ausgewählt werden jeweils Einzelprojekte aus Architektur, Innenarchitektur sowie Landschaftsarchitektur. Die Preise werden Ende Oktober an einer Feier im New Museum in New York verliehen.
 

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