20 Jahre «Laboratorio Ticino»

Zwei Jahrzehnte lang hat Alberto Caruso die Zeitschrift Archi geleitet. Seine letzte Ausgabe als ­Chefredaktor widmet er der Tessiner Baukultur.

Judit Solt Fachjournalistin BR, Chefredaktorin TEC21

Die erste Ausgabe von Archi, der Nachfolgezeitschrift der Rivista Tecnica, erschien 1998 und widmete sich dem Beruf des Architekten. In den folgenden zwei Jahrzehnten verfolgte Archi unter der Leitung von Alberto Ca­ruso die Entwicklung der Tessiner Architektur – die er nicht als «Tessiner Schule» versteht, sondern als eine Vielfalt von Ansätzen, um die Lehren der Moderne im Hinblick auf das Tessiner «Territorio» zu interpretieren.

Nach 20 Jahren tritt Alberto Caruso in den Ruhestand und übergibt die Leitung der Zeitschrift Mercedes Daguerre (vgl. «Wechsel an der Spitze der Rivista Archi»). In seiner letzten Ausgabe beschäftigt er sich mit der Frage, was das Spezifische der Tessiner Baukunst ist. Aktuelle Bauten untermauern die These, dass das architektonische Schaffen im Tessin bis heute überregional relevant ist (vgl. Archi 6/2017 «Laboratorio Ticino»)

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